12. März 2013

Feierabend

Mit der Bürokollegin aka Raumteilerin bei diesem kleinen In-Italiener bei mir um die Ecke, in den sich sämtliche Bewohner des Stadtteils allabendlich quetschen, ich muss sagen, zu Recht, denn der Mann ist ausnehmend nett, läd uns mit großer Geste an den Tisch, obwohl wir nur ein kleines Bier zischen wollen und es gibt schmackhafte Vorspeisen. Anstoßen auf unseren ersten Auftritt als Verlag. Waren wir professionell und überzeugend genug, haben wir die Fragen des Kunden beantworten können, ist unser Angebot angemessen, verdienen wir genug an diesem Projekt.

Wir sind sehr zufrieden mit uns. Ab der Mitte des Bieres werden wir beinahe rührselig und gestehen uns wieder einmal, wie gerne wir zusammen arbeiten und wie gut es uns auf dem Gelände geht. Kein Busenfreundinnengetue à la Pupsi, sondern Offenheit, Ehrlichkeit und so. Dass G. und S. ebenfalls einen Verlag gegründet haben, schneiden wir auch nochmal an, allerdings haben wir ihnen Entscheidendes voraus, nämlich Inhalte und Kreativität. Wir holen auch noch zu anderen glorreichen Eigenschaften aus, ja, wir gönnen es uns mal so richtig, uns gegenseitig zu loben und stolz zu sein. Mit Bier geht das ganz gut, realistisch ist es trotzdem. Wir wollen schöne Bücher machen und dies ist ein Anfang.

Noch einen Averna vom Chef und dann nach Hause.

Kurze Liste von Ereignissen

  1. Philosophische Unstimmigkeit mit der Buddhistin um Gedankenkontrolle. Dabei Ingwerbonbons gelutscht.
  2. Die Leserin und ich beschließen, im April nach Marbach zu reisen, um zu sehen, wo mein Weblog archiviert wird.
  3. Nach dem Gespräch mit der Lieblingschefin ein nagendes Gefühl von Schuld zurückbehalten. Mein Kostenvoranschlag war deutlich zu hoch. War eh angepisst über das voreilige Scribble von A. Wir beide sind wie Kinder, die alles selbst machen wollen.
  4. Die Bürokollegin, mit der ich einen Raum auf dem Gelände teile, möchte hier gern Raumteilerin genannt werden. Ich lehne das ab.
  5. Ich habe den Überblick über Mamas Steuerangelegenheiten verloren. Verstehe nicht, wieso Rentner überhaupt Steuern zahlen müssen. Und dann noch nachträglich von 2005-2008. So lange hebe ich keine Handwerkerrechnungen auf. Abzocke.
  6. Ganz schrecklich von der Ex-Firma geträumt, wildes Aufbegehren gegen die patriarchischen Strukturen. Im Traum allerdings ein absolut entzückendes Produktdesign mit gehäkeltem Netz aus bunten Plastikschnüren. Muss ich unbedingt in echt machen.
  7. Draußen auf dem Gelände tiefe Matsche. Drinnen im Herzen Wohlsein.

Das 'Gelände' bietet halbwegs reuelose und teils einfallsreich bebilderte Texte, nach uraltem Rezept geschrieben, gesammelt, im Zeitstrahl gebannt und von aufständischen Dadaisten in letzter Sekunde gut geheißen.

Hier kommt ein Bild:

Trevalga

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